Pflege, Vertrieb, IT.
Drei Welten —
eine Person.
Ich bin Sascha — und diese Seite erzählt, wer ich bin, was mich geprägt hat, und wohin mein Weg geführt hat.
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Über mich
Aufgewachsen in Borgentreich — eine Kleinstadt in Ostwestfalen, wo man sich noch kannte und der Tag draußen begann. Basketball war mehr als Sport, es war Mannschaft, Verlässlichkeit, gemeinsam kämpfen. Auf Inlineskates wurde jede freie Stunde genutzt.
Dann kam 1998 der damalige legendäre ALDI PC, Pentium II mit 266 MHz. Wer diese Zeit kennt, weiß was das bedeutete. Für mich war es der Beginn einer neuen Welt. Ich tauchte ein in Webentwicklung, lernte Microsoft Office von Grund auf, bastelte erste Webseiten mit FrontPage und fand über LAN-Partys den Weg zu Netzwerken und Linux. Was andere als Hobby sahen, war für mich von Anfang an mehr — ein Verständnis dafür, wie Systeme funktionieren und wie man sie zum Laufen bringt.
Der Weg ins Berufsleben war alles andere als geradlinig. Elektrotechnik war der Plan — daraus wurde nichts. Stattdessen: eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe, erste Berührungen mit dem Gesundheitswesen und schließlich die Bundeswehr, die mich in den Zentralen Sanitätsdienst steckte.
Was folgte, hat mich geprägt wie kaum etwas anderes. Als Rettungssanitäter lernte ich, in Extremsituationen ruhig zu bleiben und Prioritäten zu setzen. Zwei Einsätze in Mazar-e-Sharif, Afghanistan — im OP, mit unter anderem Schussverletzten — haben mir gezeigt, wozu Menschen in der Lage sind und was wirklich zählt. Für meinen Einsatz dort erhielt ich eine förmliche Anerkennung für herausragende Leistungen — eine Auszeichnung die nur wenigen zuteilwird.
Zurück in Deutschland nutzte ich den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr für eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Nach einigen Jahren auf einer kardiologischen Station wagte ich den Sprung in den Außendienst — ohne jede Verkaufserfahrung. Bereits nach sechs Monaten gewann ich meine erste große Ausschreibung. Bei CWS Healthcare wurde ich 2019, 2020 und 2021 als zweitbester Gebietsmanager ausgezeichnet. 2022 schloss ich das Jahr mit 195 % Zielerreichung ab.
Nach Corona suchte ich eine neue Herausforderung und kehrte dorthin zurück, wo mich die Intensivmedizin einst fasziniert hatte — auf die Intensivstation. Heute arbeite ich als Krankenpfleger im Nachtdienst und halte dabei meinen Blick auf das gerichtet, was als nächstes kommt.
Linux · Docker · Homelab · KI-gestützte Entwicklung
Beruflicher Werdegang
Meine Stationen
Das Sankt Johannes Warburg ist eine Einrichtung der Schwestern
Salvatorianerinnen mit 143 Pflegeplätzen in zwei Häusern — geprägt
von einem christlichen Menschenbild, das jeden Bewohner in seiner
Würde und Lebensgeschichte ernst nimmt.
Als Pflegefachkraft im Nachtdienst trage ich die alleinige
Fachverantwortung für bis zu 80 Bewohner — darunter viele mit
schwerer Demenz. Behandlungspflege, Notfallmanagement,
Medikamentengabe, Sterbebegleitung — und das meist zu zweit,
gemeinsam mit einer Pflegehilfskraft. Nachts zählt keine
Checkliste, sondern Urteilsvermögen, Ruhe und die Fähigkeit,
alleine richtige Entscheidungen zu treffen.
CWS ist ein internationaler Systemanbieter für Hygiene,
Berufsbekleidung, Brandschutz und Gesundheit & Pflege — mit über
10.800 Mitarbeitern in 15 Ländern. Als Senior Gebietsmanager in
der Niederlassung Warburg verantwortete ich ein eigenständig
organisiertes Vertriebsgebiet von Braunschweig bis Aschaffenburg,
vom Harz bis Koblenz.
Mein Fokus lag auf Pflegeheimen, Krankenhäusern und Kurkliniken —
häufig im Gespräch mit Entscheidern auf Gruppenebene. Das
Produktportfolio umfasste Berufsbekleidung, Stations- und
Bewohnerwäsche als Mietlösung. Öffentliche Ausschreibungen
gehörten dazu — die erste und zugleich größte gewann ich
unmittelbar nach meiner Einstellung.
2019, 2020 und 2021 wurde ich mit dem 2. Platz in der Kategorie
Gebietsmanager Healthcare ausgezeichnet — drei Jahre in Folge.
2022 schloss ich das Jahr mit 195 % Zielerreichung ab. Darüber
hinaus übernahm ich die Einarbeitung neuer Gebietsmanager im
Bereich Mitte.
Der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr war der Beginn von
allem. Nach dem Grundwehrdienst — zuletzt im S1-Geschäftszimmer —
entschied ich mich für den Soldat auf Zeit. Die Bundeswehr bildete
mich zum Rettungssanitäter aus. Als Rettungssanitäter in Rotenburg
an der Fulda bildete ich Rekruten in Erster Hilfe aus und war als
Sanitäter auf Truppenübungsplätzen im Einsatz.
Den entscheidenden Eindruck hinterließen zwei Auslandseinsätze im
Rahmen der ISAF-Mission in Mazar-e-Sharif, Afghanistan. Ohne
chirurgische Vorbildung wurde ich als OP-Assistent und Springer in
einem Role-3 Feldlazarett — der höchsten Versorgungsstufe im
Einsatz — eingesetzt. Amputationen, Operationen am offenen Hirn,
Brustkorb und Bauch, Eingriffe an Kindern — unter internationalen
Chirurgenteams, nachts, über zwölf Stunden am Stück.
Nach meiner Rückkehr übernahm ich die Materialbewirtschaftung —
ein völlig neues Aufgabenfeld. Als die Bundeswehr SAP einführte,
war eine Schulung für meine Dienstgradgruppe nicht vorgesehen. Ich
eignete mir das System eigenständig an — und erhielt auch dafür
eine Förmliche Anerkennung.
Für meinen zweiten Auslandseinsatz erhielt ich eine weitere
Förmliche Anerkennung für herausragende Leistungen. In meiner
militärischen Beurteilung wurde festgehalten, dass ich zur Spitze
meiner Dienstgradgruppe gehöre und meine Leistungen die
Erwartungen ständig erheblich übertroffen haben.
Kenntnisse & Interessen
- Intensivmedizin
- Notfallversorgung
- Kardiologie & Rehabilitation
- Medizinproduktbeauftragter
- OP-Assistenz
- Demenzbetreuung
- Linux & Netzwerke
- Webentwicklung
- Microsoft Office
- Self-Hosted Server
- Docker & Homelab
- Automatisierung
- Smarthome
- Künstliche Intelligenz
- Außendienst & Akquise
- Ausschreibungsmanagement
- Kundengespräche
- Gebietsmanagement
- Präsentation & Beratung
- Verhandlungsführung
- Radsport
- Kraftsport
- Fotografie & Grafikdesign
- Bergwandern & Camping
- Hund & Natur
- Reisen
- Technik & Tüfteln
Persönliche Highlights
Es geht mir nicht ums Finish. Es geht darum zu wissen was in mir steckt.
Was mich antreibt ist nicht das Ergebnis, sondern das Verstehen. Wie Systeme funktionieren. Warum etwas läuft und warum nicht.
Wer mich kennt weiß: ich sage nicht Nein wenn jemand Hilfe braucht. Loyalität ist für mich keine Floskel. Sie zeigt sich darin, wer noch da ist wenn es zählt.